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  • Miri

NPL - Etappe 6: Namsos bis Mo i Rana (Eurovelo 1 & Inselhopping)

Auf dieser Etappe erwartete uns einiges, was normalerweise nicht Teil unserer NPL-Tour gewesen wäre. Dadurch, dass wir unsere Route an die Küste verlegt haben, erlebten wir eine komplett andere Landschaft, als im Landesinneren:

Einsame Sandstrände, hellblaues Meerwasser, schöne Schärenlandschaften, kleine Inseln und tolle Küstengebiete!


Unser treuer Begleiter war natürlich auch auf dieser Etappe wieder mit dabei: literweise Regen!



Ab Namsos folgten wir dem Eurovelo 1 - einem Radwanderweg, der von Portugal bis zum Nordkapp an der Westküste Europas entlang führt. Meistens verläuft er hier auf der selben Strecke wie die Küstenstraße Kystriksveien.

Zusätzlich planten wir ein paar Abstecher auf kleine Inseln mit ein.


Da die Küste Norwegens ziemlich zerklüftet ist, kommt man auf dem Eurovelo 1 nicht ohne Fähren voran.  Da der Küstenweg insgesamt aber viel länger ist als der Weg im Landesinneren und wir viele zusätzliche Kilometer durch die Inselbesichtigungen machten, war das für uns okay.


Unsere erste Fähre brachte uns nach Abelvær auf eine kleine Halbinsel. Da wir mit einer Autofähre rechneten, fiel uns das kleine Boot am Hafen erst gar nicht auf. Wäre da nicht ein netter Bikepacker gewesen, hätten wir die Fähre glatt verpasst - und das obwohl wir eine halbe Stunde zu früh dran waren. Das wäre wieder so typisch gewesen.


Das Hurtigbåt war nur für Passagiere. Sogar für unsere drei Fahrräder wurde es eng. Während der Fahrt unterhielten wir uns mit dem Bikepacker, der ungefähr unser Alter hatte. Er fragte uns nach unseren Erfahrungen beim Wildzelten. Er hatte gleich die ersten zwei Male ziemlich Pech und traute sich seitdem nicht mehr. Erst ein starkes Gewitter und dann hatte jemand die ganze Nacht über in seiner Nähe geschossen. Ich dachte zurück an unsere ersten Nächte auf dieser Tour. Obwohl wir uns von Anfang an super wohl fühlten in unserem Zelt, hatten wir in der ersten Zeit einen sehr leichten Schlaf und waren bei jedem unbekannten Geräusch sofort wach. Inzwischen waren wir da viel entspannter geworden. Aber auf Schüsse in der Nacht können wir trotzdem gern verzichten. Wir konnten ihn aber ermutigen, es nochmal zu versuchen. Dann mussten wir uns schon wieder verabschieden. Er fuhr noch eine Station weiter.


Als wir ausstiegen, war die Landschaft direkt ganz anders. Uns es roch nach Meer! :)


Dieser kleine Landzipfel, auf dem wir ankamen, war ziemlich verlassen - kaum Autos und ebenso kaum Häuser und erst Recht keine Wohnmobile. So gefiel uns das. Pünktlich zu unserer Ankunft hörte es auf zu regnen und der Himmel zog auf und ließ ein paar Sonnenstrahlen durch, die alles in ein warmes Licht tauchten. Wir fuhren vorbei an kleinen Buchten, in denen Kühe herum spazierten. Ein ungewohnter Anblick - Kühe am Strand.




Es gefiel uns auf Anhieb super gut! Nur die Zeltplatzsuche verlief ein wenig mühsam, weil fast alle Flächen eingezäuntes Weidegebiet waren, sogar die Strände. Immer wieder fuhren wir kleine Schotterstraßen raus und kehrten erfolglos wieder zurück. Nach knapp 10 Kilometern wurden wir dann endlich fündig. Wir mussten zwar ein paar Steine und heruntergefallene Äste wegräumen, doch dann war der Platz einfach perfekt: Unser Zelt stand direkt hinter einem einsamen Strand am Waldrand.




Der Boden bestand aus weichem, tiefem Moos und es fühlte sich an, als würden wir auf Wolken liegen.


An diesem Strand gab es auch eine Grillhütte und so verlegten wir das Abendessen dort hin. Eine gute Entscheidung, wie sich kurz später herausstellte, als schon wieder die nächsten Tropfen vom Himmel fielen. Wir zündeten uns ein kleines Lagerfeuer an und gleich wurde es angenehm warm in der Hütte. Es hatte wieder nur 10 Grad den ganzen Tag und wir waren schon ziemlich durchgefroren.




Am nächsten Tag fuhren wir, wie üblich bei Regen, die Halbinsel entlang bis nach Kolvereid, vorbei an einem schönen See.





Danach ging‘s nochmal 25 Kilometer weiter zum Fjølvika Fährhafen. Wobei Hafen eigentlich das falsche Wort dafür war. Wir standen auf einem kleinen Platz, der aussah wie eine Mülldeponie. Berge mit alten Fischernetzen, mehrere Container und Plastiktonnen, dicke Seile und verrostete Stahlketten lagen überall verteilt. Wir konnten gar keine Anlegestelle finden und fragten uns schon, ob wir hier überhaupt richtig sind.



Das Hurtigbåt hält hier nur auf Anfrage. Wir haben gleich mittags angerufen und uns angekündigt und hofften inständig, dass sie es nicht vergessen hatten. Da es ziemlich kalt war (die üblichen 10° C) und zudem ein eisiger, starker Wind wehte, liefen wir die ganze Zeit auf und ab, damit uns zumindest ein bisschen warm wurde.


Pünktlich um 18.30 Uhr steuerte dann tatsächlich ein kleines Boot auf uns zu. Erleichterung machte sich breit, dass wir nicht hier übernachten mussten. Da der Anlegeplatz so weit oben war, konnten wir nicht normal aufs Schiff fahren, sondern gelangten über eine Rampe aufs obere Deck. Dann mussten wir aber runter aufs Hauptdeck, da wir von dort später aussteigen mussten. Die Fährmitarbeiter halfen uns die Räder und den Anhänger runter zu heben. Da das Schiff schon gestartet war und es ziemlich schnell fuhr, war das eine wackelige Angelegenheit.



Eine Viertelstunde später mussten wir auch schon wieder aussteigen. Wir waren auf Leka angekommen, der ersten Insel auf unserer Tour. Wir waren schon sehr gespannt - viele Radfahrer hatten uns schon von ihr erzählt.


Unsere Neugierde musste aber bis morgen warten. Jetzt ging es erstmal zum Campingplatz. Der lange Tag und der eiskalte Wind hatten uns heute ziemlich viel Energie gekostet und wir freuten uns nur noch auf unsere Schlafsäcke. Als wir endlich im Zelt lagen, ging es mir gar nicht gut. Ich war nur noch am Zittern. Flo legte seinen Schlafsack auch noch über meinen, doch ich schaffte es einfach nicht, mich wieder aufzuwärmen. Ich befürchtete schon, ich würde krank werden.


Doch als ich am nächsten Tag aufwachte, fühlte ich mich wieder fit. Vielleicht war die ständige Kälte jetzt einfach zu viel. Gut, dass laut Wetterbericht nun zwei einigermaßen sommerliche Tage vor uns lagen. Flo radelte schnell zum Supermarkt und holte uns Frühstück. Da dem Mitarbeiter ein Puddingteilchen zerbrochen war, bekamen wir es umsonst. So fing der Tag doch schon mal gut an ;)


Heute wollten wir Leka ein bisschen erkunden. Es gab nur eine kleine Singletrack-Straße hier und die führte ringförmig einmal um die Insel.


Nach etwa acht Kilometern erreichten wir unser erstes Ziel - den Årdalssanden Strand.




Wir kletterten noch ein bisschen die Steine am Ufer entlang und erreichten eine zweite schöne Bucht.





Anders als erwartet, war kaum etwas los und wir hatten den Strand fast für uns allein. Wir gingen ein bisschen am Strand spazieren. Das Wasser war total klar und seicht.





Danach legten wir uns auf den Sand in die Sonne. Es war einfach herrlich und tat nach den kalten Wochen so unfassbar gut! Wir hätten noch den ganzen Tag so da liegen können, aber wir wollten ja noch mehr von der Insel sehen.


Wir fuhren weiter durch einsame Landschaften. Nur hin und wieder sahen wir kleine Bauernhöfe. Ansonsten war die Insel nicht sehr besiedelt. Auf einer mitten in der Natur aufgestellten Picknickbank machten wir Mittagspause.




Auf der anderen Seite der Insel änderte sich das Landschaftsbild plötzlich. Die Berge färbten sich rötlich und wurden immer zerklüfteter.






Sie bestehen größtenteils aus Serpentinit und Olivinstein, die man sonst nur auf der amerikanischen Seite des Atlantik findet, las ich später in einem Infoheft. Wir mussten uns immer wieder daran erinnern, dass wir noch in Norwegen waren, weil die Landschaft hier so dermaßen anders aussah.



Alle paar Meter mussten wir stehen bleiben und Fotos machen. Wir konnten uns gar nicht satt sehen an dieser bizarren Landschaft.



An einer Stelle führte die Straße schnurgerade durch einen kleinen Canyon aus roten Steinen hindurch bergauf.



Als wir am höchsten Punkt ankamen, breitete sich auf der anderen Seite ein Panorama aus, das uns sprachlos machte. Man sah bis zur Küste hinunter, an der sich viele kleine Inselchen aneinanderreihten.



Wir kletterten ein Stück seitlich auf die Felsen hoch, um noch eine bessere Aussicht zu haben.






Ein paar Kilometer später waren wir wieder auf der Ostseite von Leka, wo sie wie eine normale kleine Küsteninsel aussah. Abends fiel uns dann auf, dass heute der erste Tag seit langem ohne Regen war!


Der nächste Tag war ein wichtiger Tag für uns und unsere Weiterreise - wir wollten endlich wieder wandern gehen. Die erste Wanderung seit meiner Verletzung! Und

damit die erste Wanderung seit über 6 Wochen! Ich bin fast ein wenig erschrocken, dass es tatsächlich schon so lange her ist. Gleich nach dem Frühstück starteten wir. Das Wetter war perfekt. Für einen kurzen Moment fühlte es sich ungewohnt an, als wir unsere Wanderstiefel schnürten. Doch schon nach ein paar Metern war es, als hätten wir sie nie ausgezogen! Es ging viel über Geröll. Aber auch ein paar sumpfige Abschnitte waren nach dem vielen Regen dabei. Gleich von Anfang an hatten wir richtig tolle Ausblicke auf das Meer und die benachbarten Inseln. Nur die ständig um uns herumfliegenden Bremsen machten den Aufstieg etwas unentspannt.



Die Aussicht vom Gipfel war dann gigantisch! Da der Vattind der höchste Berg der Insel ist, hatten wir einen tollen 360°-Rundumblick. Wir sahen ganz in der Ferne die Insel Vega und die Bergkette „die Sieben Schwestern“ und etwas näher den markanten Gipfel des Heilhornet. Das Meer lag ruhig und tiefblau vor uns und erstreckte sich bis zum Horizont.





Das Gefühl, das man bekommt, wenn man auf einem Gipfel steht, ist immer wieder magisch!

Und das Beste: Meine Füße haben den Aufstieg schon mal gut mitgemacht! Ich war einfach unfassbar glücklich in diesem Moment!

Wir ließen uns Zeit und machten erst mal eine kleine Gipfel-Brotzeit.






Zurück am Campingplatz ließen wir den Tag mit Biergartenfeeling und Obazda ausklingen. Darauf hatten wir bei diesem Sommerwetter schon den ganzen Tag Lust.



Kurz darauf ließ uns ein plötzlich einsetzender Platzregenschauer ins Zelt flüchten. Fast hätte der Juli noch einen zweiten regenfreien Tag geschafft. Aber eben nur fast.



Am nächsten Morgen ging’s dann schon wieder zurück aufs Festland. Wir überquerten die Halbinsel Austra und folgten dann wieder dem Kystriksveien weiter nach Norden. Den ganzen Tag hatten wir eine wunderbare Sicht auf den Heilhornet und seine zwei Nachbargipfel. Wie gerne hätten wir den auch noch bestiegen, aber wir wollten es ja langsam angehen lassen. Dafür wanderte er auf unsere Gipfel-to-do-Liste.





Auch durch ein paar Tunnel mussten wir heute durch. Zum Glück war wenig Verkehr. Innen war es gleich um einige Grad kälter und wir waren jedes Mal froh, wenn wir wieder draußen waren.



Die letzten Kilometer fuhren wir direkt an der Küste entlang. Dann standen wir auch schon am nächsten Fährhafen.




In einer 20-minütigen Fahrt ging es nach Vennessund auf die Sømna Halbinsel. Für den kleinen Hunger gab es schnell eine Brunost-Waffel.




Auf der anderen Seite wurden wir wieder mit Regen empfangen. Damit gab es jetzt tatsächlich den kompletten Monat nur einen regenfreien Tag. Keine schöne Bilanz. Wir setzten alle unsere Hoffnungen in den August…


Am Hopensee stellten wir dann unser Zelt auf. Der See sah durch den grauen Regenschleier irgendwie mystisch aus.




Zum eh schon nervigen Regen gesellten sich noch nervigere Kriebelmücken. Deshalb gab’s nur schnell eine Tüte Trekkingessen und eine Packung Gummibärchen als Abendessen.




Die ganze Nacht über hielt uns laut trommelnder Starkregen wach und auch am Morgen wurde er nicht leichter. Wir hatten so gar keine Lust, bei diesem Wetter unsere Schlafsäcke zu verlassen. Als wir unsere Zelttür öffneten, erschraken wir erst mal: Wir standen komplett unter Wasser!




Die Zeltwände waren voller Schlamm, der durch den starken Regen vom Boden hoch gespritzt war. Unser armes Zelt muss schon ganz schön was aushalten auf dieser Tour…


In voller Regenmontur verließen wir dann das Zelt und packten es zusammen mit einigen Litern Regenwasser ein. Ohne Frühstück fuhren wir weiter. Wir hatten mal wieder nicht genügend Wasser übrig. Die Trinkwasserversorgung war an der Küste nicht gerade einfach, weil immer alles Salzwasser war. Auch dieser See war leider Brackwasser. Aber in sechs Kilometern kam ein Supermarkt, der uns Hoffnung auf ein Frühstück im Trockenen machte.


Das Fahren machte absolut keinen Spaß. Schon nach kurzer Zeit waren wir komplett durchnässt und in meinen Schuhen stand das Wasser. Tropfend betraten wir dann den Supermarkt. Zum Glück gab es, wie in den meisten Supermärkten in Norwegen, eine kleine Sitzecke. Wir waren heilfroh über die Regenpause und beobachteten von drinnen, wie das Wasser draußen wasserfallartig vom Tankstellendach floss. Müssen wir da wirklich wieder raus? Mit ganz viel leckerem Gebäck lenkten wir uns von diesem Gedanken erst mal ab ;)




Als wir weiterfuhren, standen schon Teile der Straße unter Wasser. Die Auto- und LKW-Fahrer waren heute wohl auch nicht in der Stimmung, rücksichtsvoll zu fahren. Keiner bremste ab und jedes Mal traf uns seitlich ein Schwall Wasser. Unsere Finger waren so kalt, dass wir nicht mehr richtig schalten konnte. Wir holten unsere Handschuhe raus. Sie waren zwar nicht wasserdicht und wir mussten sie alle paar Kilometer auswringen, aber sie hielten zumindest ein bisschen warm.




Irgendwann kamen wir in einen seltsamen Flow. Wir fuhren einfach stur immer geradeaus, kein links oder rechts schauen, keine Fotostops, kein Landschaft-Bewundern. Den Blick immer nach unten auf den Asphalt gerichtet und immer weiter in die Pedale treten ohne viel darüber nachzudenken.

Da wir schon komplett durchnässt waren, war eh alles egal - wieso sollten wir den Pfützen eigentlich noch ausweichen? Also nahmen wir ab jetzt einfach jede Pfütze mit und es machte richtig Spaß, wie das Wasser zu beiden Seiten hochspritze. Die Kilometer flogen nur so dahin.


40 Kilometer später standen wir auf dem Mosheim Campingplatz und fragten nach einer Hütte. In unserem triefend nassen Zelt wollten wir heute echt nicht schlafen! Zu unserem Entsetzen waren aber alle Hütten schon voll. Das konnte doch jetzt nicht wahr sein… Weiterfahren kam eigentlich auch nicht in Frage. Bis zum nächsten Campingplatz wäre es zu weit. Also stellten wir widerwillig unser Zelt neben einem großen Holzbären auf. Der ganze Campingplatz war voller skurriler Figuren. Es gab zum Glück eine kleine Küche und so kochten wir uns erst Mal Tee zum aufwärmen.




Als wir dann unsere Streckeninfos von heute aufschrieben, fiel uns überrascht auf, dass wir die 1500 Kilometer geknackt hatten. Wahnsinn! Das bedeutete auch: schon über 1000 Kilometer mit dem Fahrrad! Nach Feiern war uns aber heute irgendwie nicht und so verschoben wir das auf morgen.


Am Abend tauschten wir uns noch mit ein paar anderen Radreisenden aus. Gespräche beginnt man hier immer mit der Frage, ob man von Norden kommt oder nach Norden fährt, so viel haben wir schon gelernt ;) Direkt danach folgt das obligatorische Schimpfen übers Wetter. Da schlossen wir uns gerne an. Wir erzählten inzwischen meistens nur, dass wir in Lindesnes gestartet sind und ließen den Teil mit dem Wandern und der Verletzung aus, da wir sonst immer so lange ausholen müssten. Ein Österreicher, der vom Nordkapp nach Gibraltar fuhr, sprach uns dann am nächsten Morgen allerdings auf unsere Rucksäcke an, als wir gerade den Anhänger bepackten. Also rückten wir doch noch mit der ganzen Geschichte raus und er war richtig begeistert. „Des gfoid ma“ sagte er immer wieder.


Zum Frühstück gab’s dann doch noch ein 1500-Kilometer-Foto:



Gegen Mittags waren wir dann am Hafen und warteten auf die Fähre nach Vega, unserer nächsten Insel. Wir waren eine Stunde zu früh dran und konnten auf einer Steinbank die Sonne genießen. Es hatte zwar trotzdem nur 12 Grad, aber wir wollten jeden Sonnenstrahl aufsaugen, da es ab morgen schon wieder schlecht werden würde.



Die Fähre war - wie alle Autofähren hier - für Radfahrer wieder kostenlos. So konnten wir das gesparte Geld stattdessen für eine Waffel und einen Brunost-Pfannkuchen ausgeben :)


Vom Fähranleger in Vega hatten wir noch etwa 20 Kilometer zu unserem heutigen Ziel: die Strände und Buchten bei Eidem im Südwesten der Insel. Schon die Strecke dorthin war richtig schön. Es ging vorbei an einigen Seen und Buchten - immer mit Blick auf den höchsten Berg der Insel, dem Trollvasstinden.





Die Buchten waren wieder wunderschön! Man könnte fast vergessen, dass man so weit im Norden ist.







Nach unseren Mittagslomper am Strand, suchten wir uns noch schnell einen Zeltplatz. Und der hätte dann schöner gar nicht sein können.



Dann kam der unerfreulichere Teil des Tages: Wir mussten mein Fahrrad richten. Heute morgen hatte ich einen Platten. Da wir inzwischen eine Luftpumpe haben, konnten wir ihn erstmal wieder aufpumpen, aber im Laufe der Strecke heute verlor er wieder Luft und so mussten wir auf Ursachenforschung gehen.




Wir fanden dann recht schnell ein Loch im Schlauch. Darin hatten wir ja jetzt schon Übung und so war es auch schnell geflickt und wir konnten den restlichen Tag am Strand verbringen, bevor wir dann nach dem Abendessen noch auf eine kleine Wanderung an der Küste entlang aufbrachen.




Wir freuten uns schon auf tolle Ausblicke und den Sonnenuntergang. Tatsächlich ging’s aber größtenteils durch Wald. Und auch hier hatte der Regen wieder viel Matsch und Schlamm hinterlassen.





Als der Weg dann doch mal kurz ans Meer rausging, machten wir es uns mit Kaffee und Keksen gemütlich. Vom Sonnenuntergang sahen wir leider nichts, weil uns ein großer Berg die Sicht versperrte. Schön war’s trotzdem :)



Als wir am nächsten Morgen aufwachten, regnete es schon wieder. Das ist echt fies, immer dieser kurze Anflug von Sommer, der einem zeigt, wie schön es hier doch eigentlich sein könnte - nur um dann am nächsten Tag mit Dauerregen wieder jedes sommerliche Gefühl zunichte zu machen…



Auf der Fähre zurück aufs Festland trafen wir dann einen Norweger, der uns von seinen vielen Fahrradtouren erzählte. Er war schon ganz schön rumgekommen. Wir waren ziemlich beeindruckt. Einmal ist er vom Nordkapp bis nach Kapstadt gefahren, dann noch die komplette Seidenstraße oder durch ganz Südamerika und noch vieles mehr.


Drüben angekommen, machten wir in einem kleinen Supermarkt erst mal Mittagspause um dem strömenden Regen noch ein bisschen zu entkommen. Wir waren ziemlich frustriert. Es könnte alles so schön sein ohne diesen Dauerregen. Mental wurde das langsam ziemlich anstrengend. Da Jammern aber auch nichts nützte, rafften wir uns irgendwann doch auf und fuhren weiter.


Unsere Regenkleidung hielt inzwischen auch nicht mehr so richtig dicht und so waren wir bald wieder vollständig durchnässt. Wir kamen wieder in diesen seltsamen Regenflow vom letzten Mal. Mein Gehirn nutzte diesen Flow offenbar, um ein paar noch nicht richtig verarbeitete Erinnerungen auszugraben. Ohne, dass ich es wirklich steuern konnte, kamen immer wieder andere Erinnerungen der letzten Jahre hoch. Beschäftigt mit all diesen Gedanken, merkte ich gar nicht, wie die Kilometer vorbei flogen. Plötzlich standen wir schon wieder am Fährhafen. Zum Glück gab es einen überdachten Warteraum. Triefend nass setzten wir uns zu einem Fährmitarbeiter, der uns aber nicht weiter beachtete.



Immer noch tropfend saßen wir dann eine halbe Stunde später auf der Fähre. Obwohl es drinnen warm war, froren wir durch die nassen Klamotten immer noch.

Der Campingplatz, den wir danach ansteuerten, hatte keine Hütten und so wurde es auch heute wieder das Zelt. Der Besitzer warnte uns, dass noch ein schweres Unwetter kommen würde und wir lieber in der Küche bleiben sollen. Da es in der Küche eine Heizung gab, hatten wir das sowieso vor ;) Tatsächlich zogen schon ziemlich dunkle Wolken heran.



Wir beeilten uns mit dem Zeltaufbau. Keine 5 Minuten später setzte auch schon starker Platzregen ein und wir bemitleideten mal wieder unser armes Zelt. Schon lustig, wie man zu Dingen, die einen so lange begleiten, eine richtige Beziehung aufbauen kann.


Nachdem das Unwetter durchgezogen war, klarte der Himmel sogar kurz auf und wir nutzten das gleich für einen kurzen Strandspaziergang mit Blick auf die Sieben Schwestern und den Dønnamannen.






Am nächsten Morgen wachten wir wieder von trommelndem Starkregen auf. Bei diesem Geräusch verzog sich unsere Motivation aufzubrechen direkt in den Keller. Irgendwie war es seit August kein normaler Regen mehr sondern immer gleich die zehnfache Wassermenge. Der Blick auf den Wetterbericht war ziemlich unerfreulich. Der Blick aus dem Zelt ebenfalls. Die Sieben Schwestern und der Dønnamannen waren komplett verschwunden. Hatten wohl auch keine Lust mehr auf das Wetter hier...


Die Wanderung für heute wurde also gecancelt und auf morgen verschoben. Da Checkout erst um 15.00 Uhr war, blieben wir so lange noch in der Küche und machten ein extra langes Frühstück ;) Da unser Geschirr nicht ganz ausreichte, musste etwas Küchenpapier als Teller herhalten.



Als wir dann losfuhren, hingen die Wolken nicht mehr ganz so tief und wir konnten von einer Brücke aus ein paar Fotos von den Schären und dem Dønnamannen im Hintergrund machen.





Sechs Kilometer vorm Wanderparkplatz fanden wir dann einen guten Zeltplatz und verbrachten den restlichen Tag bei lautem Regengeprassel und Netflix im Schlafsack.




Die ganze Nacht haben wir wieder kaum geschlafen. Der Regen war so laut und unregelmäßig. Dazu kamen kräftige Windböen, die am Zelt rüttelten und uns sogar einige Heringe rauszogen. Um zwei Uhr bemerkte Flo dann auch noch Wasser im Zelt und wir mussten alles umräumen. Am Morgen hatte der Wind sogar noch an Intensität zu genommen, so dass wir von innen die Zeltstangen festhalten mussten, dass die sich nicht zu sehr durchbogen.


Der Dønnamannen hing wieder komplett in den Wolken. Sah aus, als hätte ihn jemand in Watte gepackt.



In der Wanderbeschreibung stand, dass die Wanderung bei starkem Wind oder schlechter Sicht und auch, wenn es davor viel geregnet hatte, nicht zu empfehlen ist. Da bei uns alle drei zutrafen, brauchten wir nicht lange diskutieren. Ein weiterer Gipfel also für unsere To do-Liste.


Der Regen ließ dann gegen Mittag nach und wir machten uns auf den Weg über die Insel Dønna. Der starke Seitenwind machte es teilweise unmöglich zu fahren und wir mussten einen großen Teil der Strecke heute schieben.



Dafür gab es aber einige schöne Aussichten.




Dann nahmen wir die Fähre zurück aufs Festland und fuhren bei abwechselnd Regen und Sonnenschein weiter auf dem Kystriksveien.



Dabei mussten wir auch die riesige Helgelandsbrua überqueren. Die Aussicht von oben über den Leirfjord konnte sich sehen lassen! Die Auffahrt zur Brücke verlief mitten durch den Fjord.







Inzwischen war es schon halb 6 und wir hatten immer noch 30 Kilometer vor uns. Also erhöhten wir das Tempo. Plötzlich hörte ich hinter mir von Flo ein scharfes Bremsen und dann ein Schlittern. Vor lauter Schreck drehte ich mich um, kam dabei von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Außer einem ordentlichen Schreck war mir aber nichts passiert. Auch Flo fehlte gottseidank nichts. Was man von seinem Rad aber nicht behaupten konnte. Die komplette Schaltung hatte es zerlegt. Sie war so verdreht, dass wir erst überhaupt nicht einordnen konnten, was passiert war. Auch eine Speiche hing komplett verbogen in dem Blechsalat und ein Zahnrad war gebrochen. Wir mussten uns erst kurz von dem Schock erholen, bevor wir dann versuchten, es noch irgendwie zu retten, damit wir zumindest die 11 Kilometer bis zum einzigen Campingplatz weit und breit schaffen würden. Erst sah es aussichtslos aus, doch dann schaffte Flo es irgendwie, die Schaltung wieder einigermaßen hinzubiegen und die Kette wieder einzuhängen.




Es war ein wichtiges Teil abgebrochen, das sie in dieser Position halten sollte. Schalten konnte Flo so nicht mehr. Aber wir konnten zumindest langsam weiterfahren. Die vielen Anstiege, die heute noch kamen, waren so eine ziemliche Herausforderung. Mehrmals sprang die Kette wieder raus. Um 21.00 Uhr erreichten wir dann endlich den Campingplatz. Gerade noch rechtzeitig, bevor es dann wieder kräftig zu regnen anfing.


Auch diese Nacht hatte es dann wieder durchgeregnet, aber es war wohl immer noch genug Wasser für den nächsten Tag in den Wolken. Für den ganzen Tag war durchgehender Starkregen angesagt. Und da Flo's Fahrrad gerade auch nicht wirklich fahrtauglich war, legten wir einen Ruhetag ein. Da es leider keinen Aufenthaltsraum auf dem Campingplatz gab, verbrachten wir den ganzen Tag im Zelt.



Schon mittags war unser Zelt dann auch innen wieder nass. Es hielt diesen Wassermassen, die da gerade vom Himmel fielen einfach nicht mehr stand. Der ganze Campingplatz war nur noch ein einziger Schlammplatz. Das ständige Regenprasseln, das ja eigentlich irgendwie romantisch ist, löste bei uns langsam nur noch Aggressionen aus. Es kann doch nicht ewig so weiter regnen? Irgendwann muss doch auch mal das Wasser ausgehen…


Flo versuchte dann noch, irgendwie das Fahrrad zu reparieren. Mit einem kleinen Metallhaken, den er irgendwo am Boden fand und einer Unterlegscheibe, die er vor Tagen mal auf einem Parkplatz aufgesammelt hatte, konnte er provisorisch das abgebrochene Teil ersetzen. So funktionierte zumindest die Schaltung fürs erste wieder. Der Rest ließ sich nicht reparieren, aber vielleicht würde es die paar Kilometer bis Mo i Rana irgendwie halten.


Nachts regnete es ohne Pause weiter und auch am nächsten Morgen war noch kein Ende in Sicht. Aber noch ein Pausentag im nassen Zelt war auch nicht gerade verlockender.



Wir packten also unsere nassen sieben Sachen ein und fuhren dann weiter zum nächsten Fährhafen. Flo’s Fahrrad hielt mit der provisorischen Lösung sogar ganz gut durch. Obwohl es nur 5 Kilometer waren, kamen wir schon wieder komplett durchnässt dort an.




In Nesna angekommen, wollten wir mit zwei weiteren Fähren nach Lovund, einer ganz kleinen Insel weiter draußen. Auf der Insel Onøya machten wir einen Zwischenstop.



Mehr zum Spaß schauten wir auf Air BnB und fanden tatsächlich ein einziges Apartment auf dieser Insel. Das Wetter würde heute nicht mehr besser werden und irgendwie war ein Dach über dem Kopf nach den letzten nassen Nächten einfach zu verlockend. Wir rechneten nach: die letzten 24 Nächte haben wir im Zelt verbracht. Eine Nacht im Warmen wäre schon mal wieder schön…

Eine Stunde später standen wir dann auch schon vor einem kleinen weißen Häuschen. Die Besitzerin bot uns an, unser nasses Zelt in der Scheune aufzuhängen nachdem sie uns für verrückt erklärt hatte, bei diesem Wetter noch bis zum Nordkapp zu wollen. Wir stellten den Heizlüfter auf Maximum ein und ließen uns auf die Couch fallen. Das war die beste Entscheidung seit langem! :D




Am nächsten Morgen fuhren wir noch ein bisschen die Insel ab, bevor es dann mittags mit der Fähre wieder zurück aufs Festland ging.





Der Wetterbericht versprach einen Tag Regenpause, deshalb wollten wir noch so viel wie möglich fahren heute.


Von der Fähre aus sah man am Horizont die Insel Lovund und die markanten Umrisse von Træna. Da wollen wir irgendwann auf jeden Fall noch hin :)





Zurück auf dem Festland fuhren wir dann immer entlang am Ranfjorden wieder ins Landesinnere - mit vielen tollen Aussichten!






Zwei kleine Herausforderungen hatten wir heute auch auf unserer Strecke: zwei 3 Kilometer lange Tunnel. Das Gefühl in diesen dunklen Steinhöhlen zu fahren, ohne den Ausgang zu sehen, war ganz schön bedrückend. Zudem war es eisig kalt dort drinnen und jedes heranfahrende Auto dröhnte wie ein kompletter Zug.



An einem Nebenarm des Ranfjorden stellten wir dann spätabends unser Zelt auf. Da es die ganze Nacht wieder regnete, war am nächsten Morgen mal wieder alles nur noch Sumpf.



Wir packten also wieder ein klatschnasses Zelt ein und fuhren im strömenden Regen weiter. Alles hing in dichtem Nebel und vom schönen Fjord unter uns sah man nichts mehr.




Ein bisschen wehmütig waren wir dann auf den letzten Kilometern doch. Das war jetzt wirklich unsere letzte Fahrradstrecke! Wir machten noch ein letztes verregnetes Fahrrad-Selfie, bevor wir dann endlich die Stadtgrenze von Mo i Rana erreichten.


Wir waren wirklich bis hierher gekommen!

Trotz so vieler Pannen!

Trotz des miesesten Wetters, das wir uns vorstellen konnten.

Und mit zwei rostigen, klapprigen Gebrauchträdern und einem Anhänger, der für das Gewicht unserer Rucksäcke eigentlich gar nicht ausgelegt war! Dass der so lange durchhält hätten wir niemals geglaubt!



Wir suchten uns erstmal ein schönes Café um uns aufzuwärmen und unser Etappenziel gebührend zu feiern.





Danach schauten wir noch im Sportgeschäft vorbei. Wir wollten uns ein Footprint für unser Zelt holen. Das bedeutet zwar wieder mehr Gewicht, aber so würden wir hoffentlich nicht mehr jede Nacht im Nassen liegen. Und tatsächlich hatten sie im Lager noch genau ein passendes Exped-Footprint. Was für ein Glück!


Durch unsere erfolgreiche Etappe und das Gefühl, mit dem Footprint jetzt gegen jedes Wetter gewappnet zu sein, hatten wir ein richtiges Hoch. Mit neuer Motivation fuhren wir die letzten Kilometer zum Campingplatz.


Die nächsten vier Tage sollte es laut Wetterbericht durchregnen. Morgen sogar mit bis zu 180l/m2. Das wollten wir trotz Footprint auf keinen Fall im Zelt aussitzen. Zielstrebig fragten wir im Motel, das zum Campingplatz gehörte, nach einem Zimmer. Die Antwort versetzte uns einen Schlag in die Magengrube: komplett ausgebucht - für heute, morgen und auch alle weiteren Tage. Wir setzten wir uns vor der Rezeption auf den Boden und konnten es nicht fassen. Das Hochgefühl war so dermaßen schnell wieder 5 Etagen tiefer gerauscht, dass wir erstmal sprachlos waren. Wir holten unsere Handys raus und versuchten irgendwo in Mo i Rana eine Unterkunft zu bekommen, immerhin war es ja ein ziemlich großer Ort. Aber es war aussichtslos. Das konnte doch nicht wahr sein. Und in dem Moment konnte ich die Verzweiflungstränen nicht mehr zurückhalten. Wir haben uns so auf das Etappenziel und die Pausentage hier gefreut... Und jetzt das... Was wollten die Leute denn alle hier in diesem Industrieort??


So blieb uns doch wieder nur der Campingplatz. Wir stellten unser Zelt mit den Trekkingstöcken seitlich auf, in der Hoffnung der Boden würde noch etwas trocknen. Dann bestellten wir uns Pizza zum Campingplatz und versuchten, das Beste draus zu machen und den Regen einfach zu ignorieren.



Am nächsten Tag stand der ganze Campingplatz unter Wasser! Wir bekamen immer wieder Mitleidsbekundungen von Gästen im Wohnmobil, weil wir im Zelt schlafen mussten. Einer wollte uns sogar eine Plane schenken :D



Auch, wenn die Fotos in diesem Beitrag viele sonnige Momente zeigen (v.a. deshalb weil ich meine Kamera bei Regen meistens gar nicht erst raus hole), haben die Regentage deutlich überwogen. Wir hatten auch diese Etappe wieder nur zwei regenfreie Tage! Die Temperaturen waren selten höher als 10 Grad und viele unserer Sachen waren einfach durchgehend nass. Unsere Isomatten bekamen schon leichte Stockflecken und auch dem Zelt tat die ständige Feuchtigkeit gar nicht gut. Die Böden sind inzwischen überall so voller Wasser, dass man nicht mal mehr auf Campingplätzen einen guten Zeltplatz findet.


Das machte diese Etappe ziemlich herausfordernd für uns und in vielen Momenten hatten wir einfach keine Lust mehr. Inzwischen haben wir auch viele Reisende getroffen, die ihren Urlaub aufgrund des Wetter abbrachen und auf dem schnellsten Weg nach Hause fuhren.

Auf Sophies Blog haben wir gelesen, dass der DNT wohl angab, dass dies in Norwegen der nasseste Sommer seit 100 Jahren ist! Und das während im ganzen restlichen Europa gerade Dauersonnenschein herrscht. Wie viel Pech kann man eigentlich haben?


Trotzdem hat diese Etappe auch wahnsinnig viel Spaß gemacht! Und wir haben so viele schöne Momente erlebt, die all die verregneten und kalten Momente wieder um ein Vielfaches ausgleichen! Wir sind immer noch jeden Tag dankbar, dass wir diese Tour machen können!

Aber es wäre jetzt langsam schon mal schön, wenn das Wetter ein bisschen angenehmer werden würde… ;)


Bevor es jetzt endlich wieder ins Fjell gehen kann, müssen wir noch einige organisatorische Dinge erledigen und unsere Fahrräder wieder verkaufen.


Wir können es kaum erwarten, endlich wieder unsere Rucksäcke zu schultern.

Wir freuen uns so sehr wieder auf die Ruhe und Einsamkeit dort, auf die DNT-Hütten und auf all die wunderschönen Landschaften!



Daten unserer NPL-Fahrrad-Etappe:


Kilometer: 1261,5


Höhenmeter: 14.884


Tage: 43


davon Regentage: 39


Pannen: 3 neue Reifen, 8 neue Bremsen, 2 geflickte Schläuche, 3 gebrochene Speichen, 1 kaputtes Schaltwerk
















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